Jugend forscht 2016: Teslaspule mit rotierender Funkenstrecke

Ausstellungsstand beim Regionalwettbewerb

 

Projektbeschreibung:
In meinem Projekt beschäftige ich mich mit Planung, Bau und ersten Testläufen eines Tesla-Transformators mit rotierender Funkenstrecke. Meine erste Teslaspule bestand aus einem Ölbrennertransformator im Ladekreis und einer statischen Funkenstrecke. Mit dieser Spule ließen sich in Luft Entladungen mit einer Länge von ca. 30 cm erzeugen, entsprechend ca. 300 kV Spannung. Ziel der hier beschriebenen „zweiten Generation“ waren Spannungen über einem Megavolt. Es zeigte sich allerdings, dass es mit zunehmender Leistung immer schwieriger wird, eine statische Funkenstrecke kontrolliert an-und auszuschalten. Dadurch wird der Netto-Energieübertrag von der Primär- in die Sekundärspule ineffizienter. Deswegen hab ich mich für eine Variante mit rotierender Funkenstrecke entschieden. Diese ist zwar mit einem höheren technischen Aufwand verbunden, erlaubt aber weitgehende Kontrolle über das An-und Abschalten der Funkenstrecke. Als weitere Maßnahme zur Steigerung der Übertragungseffizienz wurde eine Gleichrichterbrücke in den Ladekreis des Kondensators eingebaut, um eine ungewollte Entladung des Kondensators über den Ladekreis zu verhindern. Schon in den ersten Tests dieser Teslaspule war zu erkennen, dass die erreichten Spannungen deutlich höher waren als mit einer statischen Funkenstrecke.

Teammitglieder: Stephan Böhringer

Betreuer: Herr Dannecker

Fachgebiet: Technik

Wettbewerbe:
2016: Jugend forscht Regionalwettbewerb Nordschwarzwald in Altensteig
2016: Jugend forscht Landeswettbewerb Baden-Württemberg in Stuttgart

Preise/Auszeichnungen:
1. Platz im Regionalwettbewerb

Material:
Langfassung für den Landeswettbewerb
Plakat mit Messdaten für den Landeswettbewerb
Plakat für den Landeswettbewerb

Presse:
Aritkel im Reutlinger Generalanzeiger
Artikel in den Reutlinger Nachrichten

 

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