Kleinprojekten von Geistes- bis Naturwissenschaft.

An der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule findet alljährlich in der vorletzten Schulwoche kein normaler Unterricht in
der Eingangsklasse des Technischen Gymnasiums statt. Die Schülerinnen und Schüler haben sich selbst
spannende Themen und Projekte gesucht und Fachlehrer für die Betreuung gewonnen. Nun haben sie eine
Woche Zeit sich intensiv um die Durchführung und Umsetzung zu kümmern. Die Themenvielfalt reicht dabei von
der „Chemie-Show“ bis zum „Bau eines Karts“.
Exemplarisch folgen Projekte für einen detaillierteren Einblick:


Elektronisches Analogmischpult
Wie funktioniert ein Mischpult? Wie werden Audiosignale gemischt?tl_files/Bilder/TG_Kleinprojekte/Mischpult_Kleinprojekte.jpg
Wie wird eine Frequenzweiche aufgebaut?
Ziel des Projekts ist, ein Audiomischpult für zwei Eingangssignale
(Musik aus zwei Smartphones) aufzubauen. Die Höhen und die Bässe
können gegeneinander abgestimmt werden.
Zunächst werden die theoretischen Grundlagen der Schaltung
erarbeitet und auf Experimentierbrettern getestet. In der
Elektrowerkstatt löten Sie die erarbeiteten Schaltungen auf eine
Lochrasterplatine und nehmen sie in Betrieb.


Antrieb für einen Stirlingmotor
Ein vorhandener Stirlingmotor soll als Kältemaschine betriebenSterlingmotor
werden. Dazu soll an ein bestehenden Stirlingmotor, ein Antrieb mit
Riemen und 24 V Gleichstrommotor angebaut werden. Der Motor soll
dann über den vorhandenen Trafo geregelt werden können.
Auswahl des Motors, Konstruktion der benötigten Lager am Computer
mittels CAD, Fertigung der Teile in der Werkstatt bzw. am 3D-Drucker,
Endmontage sowie der Aufbau der Ansteuerelektronik. All dies gehört
zu den Aufgaben, die unsere Schülerinnen und Schüler erwarten.
Weitere Projekte:
„Antrieb für einen Stirlingmotor“, „Installationsschaltungen“, „Gewässeruntersuchung – Wasser unser wichtigster
Rohstoff“, „Chemie-Show“, „Videodokumentation des Projekts“, „CAD & Rapid Prototyping / 3D-Druck“, „CORETraining“,
„Simulation einer Windkraftanlage“, „Bau eines Karts“, „Zero-g-Flug eines Modellflugzeugs“, „Der
Zuckerdrucker“, „Drohne mit Arduino“, „Handarbeit als Entspannung“, „Kolben mit Pleul als Schlüsselanhänger“,
und noch weitere Projekte rund um den Mikrocontroller Arduino.

Schulpartnerschaft Ferdinand-von-Steinbeisschule, Reutlingen / Lycée Carnot, Roanne (Frankreich)

Vom 5.3. bis zum 9.3. 2018 haben wir unsere Partnerschule, das Lycée Carnot in Roanne / Frankreich besucht. Als Unterstützung erhielten wir dafür Fördergelder vom Deutsch-Französischen-Jugendwerk (DFJW) .

11 Schülerinnen und Schüler aus den TG Klassen 12/1 und 13/3 sind unter der Leitung von Französischlehrerin Sibylle Niehaus und unserem stellvertretenden Schulleiter Edgar Stasch mit dem TGV über Strasbourg und Lyon nach Roanne gefahren. Dort wurden wir nach der Ankunft von unseren Gastgebern mit einem tollen Buffet in der Schulkantine empfangen, bevor alle zu ihren Gastfamilien aufbrachen. Die nächsten Tage vergingen wie im Flug: ein Ausflug nach Lyon mit Stadtbesichtigung und Museumsbesuch, eine Stadtrallye durch die Partnerstadt, Besichtigung der Partnerschule mit ihren Werkstätten, gemütliche Abendessen und interessante Unterhaltungen in den französischen Gastfamilien, gemeinsames Bowling, eine Betriebsbesichtigung und natürlich der Empfang im Rathaus als krönender Abschluss!

Wir hoffen sehr, dass diese Partnerschaft in den kommenden Schuljahren fortgeführt wird und wir unsere französischen Partner bald bei uns in Reutlingen empfangen können, um die großartige Gastfreundschaft erwidern zu können, die wir in Roanne genossen haben. 

Studienbotschafter des Rennteams Stuttgart in Reutlingen

Rennwagen des Rennteams-Stuttgart der Universität StuttgartIm Rahmen der Studien- und Berufsberatung fand am 21.01. in der Aula der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule eine Informations-veranstaltung zum Thema Studium statt. Eingeladen waren alle Interessierten, die sich mit dem Gedanken eines Studiums tragen. In der Aula der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule stellten sich zwei Studenten unterschiedlicher Studienbereiche den Fragen der Anwesenden. Anfangs noch zögerlich, später dann immer aktiver, zeigten  die Schüler ihr Interesse auf und stellten Fragen nach tragenden Themen des Studiums und des Ablaufs.

Das Rennteam Stuttgart besteht aus Studierenden der Universität Stuttgart. Es  baut einen gemeinsamen Rennwagen und bestreitet Vergleichsrennen mit anderen Universitäten. Das von Sponsoren geförderte Projekt wurde in der Vergangenheit von Erfolg gekrönt. Mit diesem Projekt baut eine gewachsene, und in Eigenverantwortung geführtetl_files/Bilder/Studienbotschafter/Rennteam_Stuttgart_22-02-2017/20170221_143923.jpg Studententruppe im Team diesen Wagen, wertet Erfahrungen aus, nimmt willige und motivierte Neustudenten auf und betreibt eine eigene Werkstatt in der es dem Mitwirkenden an nichts fehlt.

Typische Fragen kamen auf. Wieviel Zeit bringen die Mitarbeiter auf und welche Voraussetzungen muss man mitbringen, um im Team aufgenommen zu werden?

Die beiden Präsentatoren berichteten über 80 bis 100 Wochenstunden neben dem Studium, den Anstrengungen, die notwendig sind und über die Studiendisziplinen, die im Team kaum Grenzen kennen. Neben der Arbeit bereist das Team ganz Deutschland um sich auf anderen Strecken, mit anderen Teams anderer Universitäten zu messen. Neben dem Einsatz sind dies besondere Momente. Des Weiteren gehört auch die Studienbotschafterfunktion dazu.tl_files/Bilder/Studienbotschafter/Rennteam_Stuttgart_22-02-2017/20170221_145955.jpgNach einer Schilderung eines sehr aktiven Mitglieds sei der persönliche Aufwand hoch, doch er würde gewisse Vorteile bringen. Bei den Präsentationen lernt man Firmen nicht nur von außen kennen, knüpft Bekanntschaften mit dem evtl. nächsten Arbeitgeber und sammelt eine große Menge an Erfahrungen. Diese Erfahrungen stellen inzwischen einen wesentlichen Wettbewerbsvorteil bei Einstellungen von Absolventen dar. Die Lernbereitschaft wäre deutlich höher, da man die Dinge bereits zeitnah einsetzen muss. Dies würde zu einem erheblich nachhaltigeren Lernen führen und es würde damit der Aufbau eines Wissenstammes beginnen, den man nicht mehr missen will. Wissen mit Erfahrung vernetzt sind offensichtlich Dinge, die Arbeitgeber suchen.

Abgerundet wurde die Veranstaltung, die von der Abteilungsleiterin des Technischen Gymnasiums, Karin Naumann, organisiert wurde, mit einer anschaulichen Präsentation des Wagens im Pausenhof der Schule. Auch hier standen Teammitglieder mit Studienerfahrung und Rat dem Interessierten zur Verfügung.  Für weiteres Interesse hat das Rennteam eine eigene Webseite: http://www.rennteam-stuttgart.de

TG-Schüler besuchen Teilchenbeschleuniger LHC am CERN in Genf

TG-Schüler der 13. Klasse besuchten im Rahmen ihrer Genf-Studienfahrt vom 23.09.13 – 27.09.13 den Large-Hadron-Collider (LHC) am CERN. Begleitet wurde die Klasse von ihrer Klassenlehrerin Frau Niehaus (Französisch, Geschichte) und vom Physiklehrer Herr Scheffold.

Wohl jeder hat schon von den Teilchenphysikexmperimenten in dem unterirdischen 27 km langen Tunnel am CERN in Genf gehört, aber die ungeheuren Dimensionen dieser Anlage selbst zu sehen, war schlicht überwältigend.
Dabei konnte der Zeitpunkt der Besichtigung nicht günstiger gewählt werden, weil die Suche nach dem 1960 von Peter Higgs postulierten Higgs-Boson im Juli 2012 mit hoher Signifikanz gelungen ist. Seither ist ein richtiger Hype um das „Gottesteilchen“ ausgebrochen, weil die Entdeckung die Grund-frage des Menschen betrifft, „was die Welt im Innersten zusammenhält“.

Die Begeisterung des Jungforschers in dem einleitenden Vortrag war förmlich zu spüren, man hatte den Eindruck, als tauche man in eine andere Welt ein. Dadurch, dass der LHC zum Zeitpunkt der Besichtigung abgeschaltet war, konnten wir die ausgebauten Teilchendetektoren direkt besichtigen. Der Kontrast zwischen Größe der Detektoren im Vergleich zur Größe der zu detektierenden Teilchen ist unglaublich.

Die Infrastruktur zur Kühlung der supraleitenden Spulen ist logistisch eine Herausforderung und die Energieversorgung zum Beschleunigen der Teilchen erfordert ein eigenes Kraftwerk.

Als Andenken an diese unvergessliche Klassenfahrt habe einige Schüler eine CERN-Tasse erworben. Die Hoffnung ist damit verknüpft, dass vielleicht der ein oder andere Schüler die unten abgebildete Formel der Lagrangedichte des Standardmodells in naher Zukunft wird erklären können.


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Abiturklasse besucht Sternwarte im eigenen Haus (2014)

Eine Gruppe von 22 Schülern der diesjährigen TG13-Abiturklassen im Profilfach Physik besuchte am 04.04.2014 abends die VHS-Sternwarte an der Ferdinand-v.-Steinbeisschule Reutlingen. Die Hoffnung war, trotz der teilweisen Wolkendecke einen Blick durch das 2010 neu angeschaffte 20-Zoll Spiegelteleskop zu werfen. Während die erste Gruppe im angegliederten Planetarium den aktuellen Sternenhimmel als Projektion betrachtete, konnte die andere Gruppe die Mondkrater und den Jupiter mit seinen Monden im neuen Teleskop in der Realität betrachten. Anschließend wurden die Gruppen getauscht. Es war ein bewegendes Gefühl, auf den Spuren Galileo Galileis zu wandern, der 1610 die Jupitermonde Io, Europa, Ganymed und Kallisto als erster Mensch durch ein Teleskop betrachtete. Mit Phantasie konnte man sogar den Roten Fleck des Jupiters auflösen.

Das Fach Astronomie kann am Technischen Gymnasium bei genügend Interessenten als Wahlfach belegt werden.


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Abitur 2012

Abiturfeier am Technischen Gymnasium Reutlingen

Im Team zum Erfolg

Am Technischen Gymnasium der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule haben 81 Absolventinnen und Absolventen erfolgreich ihre Abiturprüfungen abgeschlossen. In der sehr festlich geschmückten Listhalle stellte Schulleiter Rolf König einen Bezug zwischen der Schulzeit des Jahrgangs und der Fußball-EM her. Er lobte das gesamte Team für die erbrachten Leistungen, hob die unterschiedlichen individuellen Qualifikationen der Spielerschar hervor und zeichnete zusammen mit Abteilungsleiter Hans-Dieter Schaich die herausragenden Einzelspieler mit Preisen und Belobigungen aus. Mit der Traumnote von 1,0 bildeten Thilo E. und Philip B. die Spitze der langen Reihe der Ausgezeichneten.

Im Verlauf des Abends zeigte der Jahrgang, dass er nicht nur gute schulische Leistungen erbringen kann, sondern als würdigen Abschluss des Schülerlebens auch eine sehr abwechslungsreiche und humorvolle Feier organisieren, gestalten und umsetzen kann.


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Segelflug AG

 

Neue Wege geht seit dem Schuljahr 2011/2012 das Technische Gymnasium Reutlingen mit seiner Segelflug AG, die in Kooperation mit dem Luftsportverein Reutlingen erstmals seit dem Frühjahr 2012 durchgeführt wird.

Entstanden ist diese Kooperation auf Anregung des LVR Segelflug Abteilungsleiters Philipp Nierkamp und dem LVR Segelflieger und Steinbeis-Lehrer Remigius Klink. Erstmalig besteht für 14 Schüler aller TG-Klassen die Möglichkeit im Rahmen einer Arbeitsgemeinschaft erste Erfahrungen mit dem Segelflug zu machen.

      tl_files/Bilder/TG_Segelflug_ AG/Erstflug.jpg          tl_files/Bilder/TG_Segelflug_ AG/Start.jpg

Am Anfang steht der Theorieunterricht in Fächern wie Aerodynamik, Meteorologie oder Luftrecht. Aber auch viele Berufsbilder im Bereich der Luftfahrt-und Raumfahrttechnik werden Thema sein und treffen den Nerv der meisten Technik-Gymnasiasten. So wird z.B. LVR-Mitglied Georg Tröndle den Schülern von seiner interessanten Tätigkeit als Berufspilot berichten.

Nach der Theorie steht natürlich die Praxis im Vordergrund. Darauf wurde auch die Landesschau-Fernsehen aufmerksam, die bei herrlichem Wetter ein SWR-Filmteam auf den Segelflugplatz Übersberg schickte, um Aufnahmen für einen Nachrichtenbeitrag zu machen.

   tl_files/Bilder/TG_Segelflug_ AG/SWR-Aufnahme.jpg   tl_files/Bilder/TG_Segelflug_ AG/SWR-Interview.jpg

Eine besondere Verordnung erlaubt es, dass die AG-Teilnehmer und Flugschüler auf dem vorderen, dem Pilotensitz, Platz nehmen dürfen und somit unter der Aufsicht erfahrener LVR Fluglehrer erste eigene Erfahrungen beim Steuern eines Flugzeuges machen können. Selbst fliegen, anstatt nur mitzufliegen, das ist die Devise dieser Kooperation des Luftsportvereins Reutlingen und dem TG an der Steinbeis-Schule.


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Abitur 2009

Am Technischen Gymnasium der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule haben die Abiturientinnen und Abiturienten am 24. und 25. Juni 2009 mit den mündlichen Prüfungen ihr Abitur mit einem guten Gesamtdurchschnitt von 2,4 abgeschlossen. Frithjof R. konnte mit einer glatten 1,0 und 823 Punkten als Jahrgangsbester ausgezeichnet werden.

In einem von den Eltern festlich gestalteten Rahmen in der Aula der Schule überreichte Schulleiter Rolf König den scheidenden Schülerinnen und Schülern ihre Zeugnisse. In seiner Ansprache, in der er ihr weiteres Leben mit einem Fahrzeug verglich, wünschte er den Abiturientinnen und Abiturienten für ihre Zukunft immer einen vollen Tank, gute Bremsen und eine gute Orientierung auch bei Umleitungen. Zusammen mit Abteilungsleiter Hans-Dieter Schaich konnte er den Jahrgangsbesten und viele weitere Schüler mit Preisen und Belobigungen auszeichnen. Dabei legt die Schule nicht nur Wert auf die fachlichen Leistungen, sondern vergibt auch Auszeichnungen für herausragendes soziales Engagement und den besonderen Einsatz für die Schulgemeinschaft.


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TG - Projekt (Stand 2012)

Als Besonderheit wird am Technischen Gymnasium (Schwerpunkt Mechatronik) in der Jahrgangsstufe 1 in einem Zeitraum von sechs Wochen ein fächerübergreifendes Projekt durchgeführt. Der normale Stundenplan wird in diesem Zeitraum aufgehoben und durch eine neue Form des Lernens ersetzt. Die Schüler/innen des Gymnasiums erarbeiten sich in dieser Phase den Unterrichtstoff durch wechselseitiges Lehren und Lernen selbständig. Sie werden dabei durch ihre Lehrer/innen mit sorgfältigen Arbeitsaufträgen und intensiver Betreuung begleitet. Das Unterrichtsmodell wird an der Steinbeisschule schon seit dem Schuljahr 1995/96 mit großem Erfolg durchgeführt. Die Absolventen des Technischen Gymnasiums lernen dabei planvolles, selbständiges und verantwortungsvolles Arbeiten, sowie das Präsentieren und Vermitteln der dabei erarbeiteten Ergebnisse. Sie werden dadurch auf die vielfältigen Anforderungen vorbereitet, die in Studium und Beruf auf sie zukommen werden.

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