Einjährige Berufsfachschule Metalltechnik - Schwerpunkt Fertigungstechnik (1BFMF)

Das erste Jahr der Ausbildung zum Industrie-, Werkzeug- und Feinwerkmechaniker oder zum Technischen Zeichner kann  komplett an der Schule absolviert werden. Zusätzlich findet an einem Tag in der  Woche ein Praktikum statt, wenn möglich im späteren Ausbildungsbetrieb.

Inhalte:

Anhand von vier Projekten wird erklärt, wie ein Produkt von der Planung über die Fertigung bis zum Verkauf entsteht.

1.  Herstellung von Werkstücken mit handgeführten Werkzeugen

Bei der Herstellung eines LKW-Models wird folgendes vermittelt:

  • das Lesen von einfachen Zeichnungen
  • die Grundlagen der Metallverarbeitung wie Feilen, Bohren etc.
  • die dafür nötigen theoretischen Kenntnisse (z.B. Werkstoffe und deren Eigenschaften…).

Weitere Informationen

Video
Video über die 1BFE

 

Unterlagen als pdf-Dateien

Flyer
Anmeldung



2.  Fertigen von Bauelementen mit Maschinen

 

Am Beispiel eines Schraubstocks wird folgendes vermittelt:

  • das Lesen und Erstellen von Zeichnungen.
  • die Berechnung von Maschinendaten (z.B. Berechnung der richtigen Drehzahl)
  • das Fräsen, Drehen, Gewindeschneiden, Reiben…
  • die Kosten für Fertigung und Material zu berechnen.

3.  Herstellung von einzelnen Baugruppen

Ein Bohrständer muss zusammengebaut und die Bauteile fachgerecht verbunden werden.  Dabei wird folgendes vermittelt:

  • Montageabläufe und dazugehörige Fügeverfahren wie Schrauben, Kleben, Schweißen zu planen und durchzuführen
  • das Erstellen von Stücklisten, Zeichnungen
  • das Lesen einer Gesamtzeichnung.

4.  Wartung von technischen Systemen

Eine Säulenbohrmaschine muss gewartet und automatisiert werden. Dabei wird folgendes vermittelt:

  • eine Wartungsanleitung zu lesen und die entsprechende Wartung durchzuführen.
  • die Maßnahmen zum Schutz vor Korrosion auszuwählen.
  • einen Bohrvorgang mit Hilfe der Pneumatik zu automatisieren.
  • einfache Platinen zu löten.

Neben den fachlichen Inhalten wird folgendes vermittelt:

  • selbstständiges, eigenverantwortliches Arbeiten
  • das Einarbeiten in neue Fachgebiete
  • fachgerechtes Präsentieren von Ergebnissen mit modernen Medien.

Wie an der zukünftigen Arbeitsstelle erwarten wir:

  • einen gewissenhaften,  zuverlässigen  und verantwortungsbewussten Umgang mit technischen Geräten (wie z.B. Werkzeuge und Tester) und Unterlagen  in der Werkstatt und im Schulungsraum
  • Pünktlichkeit in Unterricht und Praktikum
  • Einhaltung der Schulordnung und der Bestimmungen zur Arbeitssicherheit
  • einen offenen und freundlichen  Umgang mit den Mitarbeitern (Mitschülern) und den Lehrern.

Organisation

  • 20 Stunden pro Woche Unterricht in der Werkstatt
  • 12 Stunden pro Woche Unterricht im Schulungsraum
  • 1 Tag pro Woche Praktikum

Aufnahmebedingungen

  • Ein guter Hauptschulabschluss, Realschulabschluss oder Abitur.
  • Praktikumsplatz wenn möglich im späteren Ausbildungsbetrieb oder ein Vorvertrag.

Abschluss

Praktische Prüfung, bei Bestehen Anrechnungsmöglichkeit des 1. Ausbildungsjahres.

Ausbildungskosten

Schulgeld wird nicht erhoben und die Lernmittelfreiheit ist eingeführt. Bei gegebenen Voraussetzungen können Beihilfen nach dem Ausbildungsförderungsgesetz des Bundes über das zuständige Landratsamt beantragt werden.

Anmeldung

Die Anmeldung ist mit dem Halbjahreszeugnis oder dem Abschlusszeugnis an unsere Schule zu richten.

Öffnungszeiten Sekretariat

Montag bis Freitag von 8.00 - 12.00 Uhr

Anmeldefrist

spätester Termin 1. März vor Ausbildungsbeginn

Ausbildungsbeginn

Jeweils im September nach den Sommerferien

Fächer der Berufsfachschule

 Lernbereiche / Fächer

Wochen-stunden

Allgemeiner Bereich

Religion

Deutsch

Wirtschaftskompetenz

Gemeinschaftskunde

Sport

 

1

1

1

1

1

Fachtheoretischer Bereich

Fachpraktischer Bereich
Grundausbildung Metall

Schweißen

Elektrotechnik

8

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