Abschlussveranstaltung der „Cooperation Schule-Hochschule“ (COSH) bei den „Campustagen“ der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule Reutlingen

Mit zwei übergeordneten Fragestellungen, jeweils eine aus dem Bereichtl_files/Bilder/Schueler/IMG_20181116_093634_2.jpgder Ingenieurwissenschaften sowie einer anderen aus dem Bereich der Mathematik beschäftigten sich am vergangenen Freitag Schülerinnen und Schüler der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule Reutlingen. Mit dieser Abschlussveranstaltung endeten die „Campus-Tage“ an der FVS- ein mehrwöchiges Projekt an Reutlingens größter technischer Berufsschule mit dem Ziel, die Studierfähigkeit von Schülern zu verbessern. Seit Mitte Oktober waren die Schüler dazu zu einzelnen Veranstaltungen an der Hochschule Reutlingen, aber auch an der Uni Tübingen unterwegs gewesen. Bei der Schlussveranstaltung der COSH Regional (Cooperation Schule-Hochschule) wurden die Zwölftklässer diesmal von Christian Höfert, Barbara Priwitzer und Stefan Pitsch von der Hochschule Reutlingen betreut. Von der Uni Tübingen war der Mathematiker Chris Fingerhut dabei.

Die Zwölftklässer des Technischen Gymnasiums widmeten sich zum einentl_files/Bilder/Schueler/IMG_20181116_093649_2.jpg der Frage „Wie schnell ist das Skateboard?“, zum andern erfuhren sie beim Workshop „Mystery- vom Kartentrick zur Anwendung“ mit welchen Problemstellungen sich Mathematiker heutzutage beschäftigen. Christian Fingerhut, Mathematiker an der Uni Tübingen, erinnerte zu Beginn daran dass „Rechnen“ nicht das Hauptziel des Mathematikstudiums sei sondern die Fähigkeit, mathematische Konzepte für die verschiedensten Anwendungsgebiete zu entwickeln. Als Mathematiker, so Fingerhut, habe man viele mögliche Berufsfelder. Dazu zählten beispielsweise Versicherungen, Finanzmärkte, der große Bereich der Informatik- aber auch das Feld der Unternehmensberatung.

Anhand eines Sortiertricks mit einem Kartenspiel demonstrierte Fingerhut sodann sehr eindrücklich, um was es bei der Frage nach der Entwicklung eines mathematischen Konzeptes geht. Aus einem Kartenstapel von 8 Karten merken sich die Schüler eine bestimmte Karte. Der „Mtl_files/Bilder/Schueler/IMG_20181116_095820_2.jpgagier“ soll nun durch ein Sortierverfahren diese bestimmte Karte herausfinden. Dabei dürfen die Karten nur in zwei Stapeln links/rechts sortiert werden, das war die Spielregel beim Trick. In kürzester Zeit konnte Fingerhut die richtige Karte herausfinden. Die Schüler wurden nach der Demonstration dieses Kartentricks nach ihren Beobachtungen befragt. Es stellte sich dabei heraus, dass die Sortierung der Karten nach bestimmten Mustern oder Regeln stattfand. Diese These durften die Schüler anschließend selbst überprüfen, in dem sie in Kleingruppen den Sortiertrick selbst ausprobierten.

Mathematiker Fingerhut bemerkte dazu, “ Mathematik ist skalierbar- man kann vom Kleinen aufs Große kommen.“ Der Kartentrick war also im Grunde genommen zunächst “nur“ eine mathematische Spielerei – aber zugleich, wegen seiner Übertragbarkeit von „magischen Zirkeln“ und „Zauberkabinetten“ auf das Wirtschaftsleben Grundlage für die Automatisierung der modernen Datenverarbeitung. Tatsächlich fanden die ersten maschinellen Sortierverfahren in der Lochkartenmaschine von Hermann Hollerith (in der amerikanischen „Tabulating Machine Company von 1896, einem Vorläufer von IBM) ihre Anwendung.

Im Lauf der Veranstaltung gab Christian Fingerhut den Schülerinnen und Schülern noch drei Erkenntnisse mit auf den Weg, die ihn in seiner Entscheidung für ein Mathestudium bestärkt haben:

1. „Mathe macht Spaß.“ 2.“Mathe muss man erfahren (-darum die Demonstration des Tricks)“ und 3. „Mathematik braucht Definitionen und Grundannahmen.“ Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es Herrn Fingerhut sehr gut gelungen ist seine eigenen Erkenntnisse an unsere Schülerinnen und Schüler weiterzugeben.

Coaching4Future

der Impulsgeber wieder an unserer Schule

„Als Entscheidungshilfe bei der Berufswahl ist das hier schon sehr hilfreich“,sagt Linus Kirschbaum aus der 2 BKI 1/1. Zusammen mit seiner Klasse und Fachlehrer Bernd Baisch schaut er sich das Programm zur Förderung der MINT-Fächer in dem großen Truck vor der KFZ-Werkstatt der Steinbeisschule an.

Kurz nach den Weihnachtsferien, am 22. und 23.Januar 2018, besuchte die Initiative des Gesamtverbandes Südwestmetall und der Baden-Württemberg –Stiftung unsere Schule. An verschiedenen Stationen lernten die Schülerinnen und Schüler im Ausstellungstruck modellhaft die Arbeitsweise verschiedener moderner Technologien kennen. So konnten sie mit einem Scanner ein Hologramm eines Kopfes am Computerbildschirm erstellen, an einer anderen Station einen Roboter auf Effizienz programmieren . Auch konnten sie beobachten , wie ein 3-D –Drucker aus Kunstoff Schicht um Schicht Yoda, den kleinen grünen Yedi-Ritter aus der Science-Fiction Serie „StarWars“, zum Leben erweckte.

Bis vor einigen Jahren waren viele Technologien, die im Truck vorgestellt werden, tatsächlich noch Science-Fiction. Beim zweiten Teil des Programms im Obergeschoss des Trucks stellten die Mitarbeiter der Initiative „Coaching 4Future“ dann die Bedeutung von Mathe und Naturwissenschaften für die Verwirklichung technologischer Entwicklungen heraus. Manchem Schüler war gar nicht bewusst, wie hoch die Anteile von Mathe, Physik und Informatik in den technischen Studiengängen tatsächlich sind. Der Besuch im Truck jedenfalls hat den Schülern der 2BKI 1/1 dazu die Augen geöffnet: Die MINT –Fächer seien von ihm „ Net unbedingt gemocht, aber superwichtig“, so der abschliessende Kommentar eines Schülers zur Bedeutung der MINT-Fächern für seinen schulischen und beruflichen Erfolg .

Discover Industry Truck
Blick in die zukunft
ein neuer Kollege

Dicover Industry Truck Juni 2017

Ende Juni war der Truck von „ Discover Industry „  zum zweiten Mal an der Steinbeisschule zu Gast. Die Initiative, die unter anderem  von der Agentur für Arbeit und dem Arbeitgeberverband Südwestmetall finanziert wird, hat es sich zum Ziel gesetzt, junge Menschen  für einen Beruf in  den so genannten   MINT- Berufe zu begeistern. Die Abkürzung „MINT“ steht für die Fachbereiche  Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Nach einer kurzen „Refresher“-Phase im unteren Geschoss des Trucks, bei der sich die TG-Schüler spielerisch   mit  der Programmierung von Robotern, Logistikabläufen, Hologramm-Scannern und 3D-Druckern beschäftigten konnten,  ging es  zu Vorstellung  von Karrierechancen  in den  MINT-Berufen.  Dazu gab es auf der oberen Etage des Ausstellungstrucks einen Vortrag durch zwei Betreuer . Die Unterschiede zwischen den  Bildungswegen „ betriebliche Ausbildung“, Fachhochschulstudium, Universitätsstudium und  Dualer Hochschule   wurden dabei sehr anschaulich gemacht. Und eins wurde klar: Ohne Mathe geht es  in den meisten MINT-Berufen leider nicht, selbst  wenn man  Medizin oder Biologie studieren möchte. Aber keine Angst, die Steinbeisschule hilft allen Interessierten auch im TG auf die Sprünge.


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Mechatroniker zu Besuch bei Bosch Rexroth (Schülerbericht)

Wir, die Mechatroniker Abschlussklasse E3ME1 der Ferdinand von Steinbeisschule aus Reutlingen durften am 18.05.2017 die Firma Bosch Rexroth in Horb am Neckar besuchen. Nach der Zugfahrt mit der Deutschen Bahn, die 10 Minuten Verspätung hatte, kamen wir in Horb a.N. gegen 9.13 Uhr an. Nach einem kurzen Fußmarsch erreichten wir die beeindruckende Firma Bosch Rexroth, in der wir herzlich empfangen wurden. Frau Schwenk stellte uns zu Beginn der Führung die Firma Bosch Rexroth in einer interessanten Präsentation vor. Auch für Verpflegung war reichlich gesorgt. Frau Schwenk machte mit uns die Spaghetti-Marshmallow-Challenge, bei der es darum geht, in Gruppen einen Turm aus rohen Spaghetti, Bindfaden und Klebeband zu bauen. Oben auf den Turm musste das Mashmallow. Der Turm sollte min. 3 Minuten halten. Frau Schwenk zeigte sich durchaus beeindruckt von unseren Ergebnissen. Nach der Challenge ging es in die Produktionshallen. In einem Showroom empfing uns der Produktionsleiter Herr Stäb, der uns die Produkte vorstellte. Er erklärte uns die verschiedenen Pumpenarten, die dazugehörigen Bauteile und die unterschiedlichen Anwendungsbereiche. Nach Vorstellung der Produkte und geklärter Fragen haben wir mit der Rundführung begonnen. Sehr beeindruckt waren wir von der Anzahl, Größe und Ausstattung der modernen Maschinen. Hier sahen wir gelebte Industrie 4.0. Moderne, verkettete Anlagen mit flexibler Produktion. Dies ist notwendig, da die große Pumpenvielfalt und die Kundenorientierung oft kleine Losgrößen mit kurzen Durchlaufzeiten bedingt. Abgeschlossen wurde der Besuch bei Bosch Rexroth mit einer Feedback- und einer Fragerunde mit Herrn Steeb und Frau Schwenk, bei der unsere Fragen beantwortet und unser Wissen erweitert wurde.


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Autohaus Brunold spendet Hyundai i10 für die Steinbeisschule

„Wir verstehen unsere Schule als Kompetenzzentrum der Kfz-Technik. Ein moderner Kleinwagen wie der Hyundai i10 ergänzt unseren Fahrzeugpark ideal“, freute sich Dominik Kugler, Schulleiter der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule, der die großzügige Spende durch das Autohaus Brunold dankend entgegennahm.
Bei der Schlüsselübergabe durch Geschäftsführer Thomas Brunold lobte der Reutlinger Centerleiter Markus Streich die gute und langjährige Zusammenarbeit mit der gewerblichen Berufsschule. „Aus diesem Grund war uns klar, dass diese Spende an die Reutlinger Ferdinand von Steinbeisschule gehen muss“, so Streich. Insbesondere der gute Kontakt zu den Lehrern der Berufsschule liegt dem ausbildenden Betrieb am Herzen. Lehrer Karl-Friedrich Renz erläuterte, dass das Auto im Berufsschulunterricht zur Schulung in Diagnose-, Reparatur- und Wartungsarbeiten eingesetzt wird. „Das Autohaus Brunold wünscht den Lehrern und Auszubildenden der Steinbeisschule viel Erfolg und Freude beim Einsatz des Autos im Unterricht“ sagte Brunold abschließend.

 

 Schlüsselübergabe (rechtes Bild, vlnr): Dominik Kugler, Thomas Brunold und Markus Streich


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Hochspannung an der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule

Der „Jugend forscht“ Regionalsieger Stephan Böhringer stellt seine Teslaspule vor.

Hochspannung an der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule Hochspannend im wahrsten Sinne des Wortes ging es am Freitag in der bis auf den letzten Platz gefüllten Aula der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule zu. Vor den staunenden Augen ihrer Mitschüler und Lehrer präsentierten drei Schüler des Technischen Gymnasiums ihre Projekte und berichteten von Ihrer Teilnahme bei "Jugend forscht".

Die Schüler Rainer Krauss und Tizian Dirr entwickelten eine Motoransteuerung. Mit dieser kann beispielsweise ein Roboterarm mit höchster Geschwindigkeit zu einem frei wählbaren Punkt fahren und an diesem punktgenau abbremsen, ohne über das Ziel hinauszuschießen. Für dieses Projekt mussten sie sich tief in die physikalischen Grundlagen eines Motors einarbeiten, mathematische Modelle entwickeln und schließlich einen Mikrocontroller so programmieren, dass dieser die selbst entwickelte Verstärkerschaltung für den Motor bedient. Gefragt wie viele Stunden sie in dieses Projekt investiert haben, antwortete Rainer Krauss: "Unzählige. Wenn man etwas macht wofür man den Kopf nicht braucht - z.B. mit dem Fahrrad fahren - denke man auch immer über mögliche Lösungen der Probleme nach." Rainer Krauss bedankte sich auch für die Unterstützung der Lehrer, wie mal eben eine Platine im Labor bei Herrn Dornes ätzen oder mit Herrn Scheffold und Herrn Dannecker über das physikalische Modell diskutieren.

Seit etwa einem Jahr befasse er sich mit Hochspannung, berichtete der 16jährige Stephan Böhringer seinem Publikum. Mit viel Liebe für Details und einem Auge für Sicherheit hat er eine Teslaspule gebaut, die so hohe elektrische Spannungen erzeugt, dass Blitze von bis zu 3 m Länge entstehen. Dafür entwickelte er unter anderem eine Funkenstrecke, die sich mit 4000 Umdrehungen pro Minute dreht. In der schuleigenen Metallwerkstatt hat er die Teile dafür selbst an der Drehbank gefertigt. Das Kontrollpult seiner Spule schweißte er hierfür selbst zusammen und stattete sie mit allerlei Schaltern und Anzeigen aus. Nachdem Stephan Böhringer die Fragen seiner Mitschüler beantwortet hatte, schritt er zum Kontrollpult seiner Spule und startete den Motor der Funkenstrecke. Mit dem Geräusch eines startenden Flugzeugtriebwerks setzte sich diese in Bewegung. Als der Schalter für die Hochspannung gedrückt wurde, knatterte es ohrenbetäubend laut und ein 50 cm langer Lichtbogen erhellte die abgedunkelte Aula. Innerhalb der halben Minute, in der der grelle Lichtbogen unbeirrt stehenblieb, verwandelte sich das Staunen des Publikums zu einem begeisterten Applaus.

Mit seinem Projekt begeisterte Stephan Böhringer vor zwei Wochen auch die Jury des Regionalwettbewerbs von "Jugend-forscht" so sehr, dass diese ihm den ersten Preis in der Kategorie Technik verliehen. Nun liegt es an ihm, diese Woche die Jury des Landeswettbewerbs von seiner Arbeit zu überzeugen. Raphael Dannecker


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Schachturnier 2015 der Vollzeit-Steinbeisschüler

An der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule fand zum ersten Mal ein Schachtunier statt. Schach fördert das logische Denken und die Konzentrationsfähigkeit der Schüler. Und so ist es wenig verwunderlich, wenn Herr König bei der Preisverleihung betonte: „Wer gut Schach spielen kann ist in der Regel auch in der Schule gut.“

Bei dem von einigen Kollegen des Lehrerkollegiums initiierten Wettstreits zeigten Schülerinnen und Schüler verschiedener Schularten ihre Fähigkeiten im kombinatorischen Denken. Jeder Schüler musste gegen jeden Teilnehmer spielen und hatte für alle Züge nur acht Minuten Bedenkzeit. Der Wettkampf blieb bis zur letzten Partie spannend und nervenaufreibend. Den ersten Platz belegte Roman Styzjuk. Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden mit Buchgutscheinen einer Reutlinger Buchhandlung belohnt.


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Vorlesewettbewerb der Vollzeit-Steinbeisschüler

An der  Ferdinand-von-Steinbeis-Schule fand zum ersten Mal ein Vorlesewettbewerb statt. Hintergrund  war es, die Schülerinnen und Schüler im Zeitalter elektronischer Medien in ihrer Lust am Bücherlesen zu bestärken. Denn das Lesen, so erinnerte Schulleiter Rolf König die Schüler bei der Begrüßung, sei eine Kernkompetenz,  Lernen finde „immer über das Lesen statt.“

 Bei dem von  einigen Mitgliedern des Lehrerkollegiums  initiierten Wettstreit  zeigten sodann Schüler des Technischen Gymnasiums, des Berufskollegs und der  Berufsfachschulen ihre Vorlesekompetenzen. Die Schülerinnen und Schüler  lasen dazu jeweils aus einem Wahltext eine Textstelle vor und wurden dann mit einem unbekannten Text aus einer Zeitschrift konfrontiert. Angelehnt an die Bewertungskriterien der Stiftung Lesen vergab die Jury Punkte für die Lesetechnik sowie die Interpretation der Texte. Für ihren Mut, sich vor Publikum zu präsentieren wurden am Schluss alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Buch-und Eisgutscheinen zweier Reutlinger Firmen belohnt.


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Höchste Präzision für Steinbeisschüler

 

„Unser Laserinterferometer misst auf einen Meter mit einer Genauigkeit von einem Tausendstel  Millimeter“ berichtet stolz Herr Dr. Ing. Rainer Krug, technischer Leiter der Firma Renishaw in Pliezhausen. Das nun der Steinbeisschule gespendete Messgerät wird zum Beispiel beim Bau von Werkzeugmaschinen zur hochpräzisen Vermessung verwendet.  „Beim Laserinterferometer durchläuft ein Laserstrahl die zu messende Strecke und wird mit einer Genauigkeit von einem Millionstel Millimeter ausgewertet. Auf diese Weise wird die hohe Messgenauigkeit erreicht.“ erklärt Krug stark vereinfacht den komplexen Sachverhalt. „Das Laserinterferometer wird von der Ausbildung der Techniker über den Praxisunterricht am technischen Gymnasium bis hin zur Berufsschule eingesetzt“  freut sich Frank Fauser, Lehrer an der Steinbeisschule, über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten des Gerätes. Auch Schulleiter Rolf König ist von dem High-Tech Gerät begeistert und er bedankte sich für die großzügige Spende.


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Ausbildungsmesse „Tag der dualen Ausbildung“ (Ende September)


„Welche technische Ausbildung passt zu mir? Welcher Job hat Zukunft?“ Diese Fragen stellen sich gerade wieder viele Schülerinnen und Schüler vor dem Ende ihrer Schulzeit.

Aus diesem Grund findet an der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule ca. 2-3 Wochen nach den Sommerferien die "Aktion duale Ausbildung" statt. Haupt- und Realschüler/innen der Abschlussklassen und zukünftige Abiturienten sowie deren Eltern sind herzlich willkommen. Betriebe der Region aus Industrie und Handwerk stellen dort sich und ihre vielfältigen Ausbildungsmöglichkeiten im Metall-, Kfz- und Elektrobereich vor. Die Ausbildungsmesse bietet eine gute Gelegenheit sich gegenseitig kennen zu lernen, denn Ausbilder und Auszubildende stehen den Besuchern für Fragen rund um die Ausbildung zur Verfügung. Neben Musterteilen von Maschinen aus der Produktion werden den Interessierten anspruchsvolle Ausbildungsprojekte und viele Informationsmaterialien geboten. Außerdem sind auch die Agentur für Arbeit (BIZ), der Arbeitgeberverband Gesamtmetall und die IHK vertreten. Für das leibliche Wohl wird auf dem Pausenhof gesorgt. Die Veranstaltung beginnt um 9:00 Uhr und endet um 16:00 Uhr. Die teilnehmenden Betriebe und Institutionen sowie die Ferdinand-von-Steinbeis-Schule freuen sich auf Sie.

Die folgenden Firmen und Institutionen nahmen 2014 teil:

 

Agentur für Arbeit Reutlingen / BIZ, Baumann, BBQ, Südwestmetall / Verband der Metall- u. Elektroindustrie, Hirschmann Automation and Control, Hirschmann Car Communication, Eissmann Automotive Deutschland, Elektroinnung Reutlingen, ElringKlinger, Emil Schmid Maschinenbau, ERBE Elektromedizin, H. Stoll, Industrie- und Handelskammer Reutlingen, Innung des KFZ - Gewerbes Reutlingen – Tübingen, JDSU Deutschland, Kocher + Beck, Kreishandwerkerschaft, Manz Automation, Mercedes-Benz Niederlassung Reutlingen und Tübingen, Narda Safety Test Solutions, Robert Bosch, Schwörer Haus, Stadtwerke Reutlingen, Telekom, transtec, Wafios, Walter, Walter Möck

 


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Modernste Automobiltechnik für die Steinbeisschule (2011)

Wichtige BMW Vertreter zu Besuch in der Steinbeisschule – und sie kamen nicht mit leeren Händen.

Neben Joachim Mühleisen von BMW  ließ es sich auch Frank Menton, Geschäftsführer des Menton Automobilcenters, nicht nehmen, ein mit neuester Technik ausgestattetes 128i Cabrio von BMW an die Steinbeisschule als Spende zu übergeben. Auf der Seite von Schule und Landkreis nahmen Schulleiter Rolf König und Stefan Häußler vom Landratsamt das Fahrzeug mit Dank entgegen.

In seiner Ansprache anlässlich der feierlichen Übergabe betonte Mühleisen, dass der Einsatz modernster Technik in der Schule Voraussetzung für gute zukünftige Mitarbeiter sei. „Sie können mit dem Fahrzeug alles nutzen, was ein Auto mit aktueller Ausstattung an elektronischen Hilfen für Wartung und Instandhaltung zu bieten hat“ ergänzte Menton in seiner Rede stolz. Der Regensensor, das adaptive Kurvenlicht und die Geschwindigkeitsregelung sind nur ein paar von vielen Ausstattungsmerkmalen.

„Wir sind als Partner der Firmen auf neueste Technik angewiesen“, sagte Schulleiter König in seiner Ansprache und bedankte sich für das Fahrzeug.

Kreisschulamtsleiter Häußler lobte das Engagement des Menton Automobilcenters, das  mit 35 Auszubildenden als mittelständisches Unternehmen eine große Bedeutung habe.

Nun können die Schüler am gespendeten Fahrzeug optimal lernen. Eines werden sie dabei sicherlich bedauern: Das Auto sieht zwar attraktiv aus, hat 6 Zylinder und 230 PS unter der Haube, aber keine Straßenzulassung - eine Spritztour ist also ausgeschlossen.

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BMW 128i Cabrio

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Joachim Mühleisen, Frank Menton, Rolf König und Stefan Häußler (vlnr) bei der Schlüsselübergabe


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High Tech Industrieroboter für die Steinbeisschule

Rolf König (links) mit dem angehenden Techniker Marlon Riess und Wolfram Zielke, dem Vertreter der Firma Mitsubishi bei der Übergabe des Roboters
Rolf König (links) mit dem angehenden Techniker Marlon R. und Wolfram Zielke, dem Vertreter der Firma Mitsubishi bei der Übergabe des Roboters

„Ich war selbst mal Schüler an der Steinbeisschule“ freut sich Wolfram Zielke, Vertriebsingenieur der Firma Mitsubishi, der es sich nicht nehmen ließ, einen Roboter der neuesten Generation persönlich an seine ehemalige Schule zu übergeben. „Eine Pneumatikeinheit schiebt Metallstifte nach vorn, die der Roboter dann greift und in die Bohrungen auf einer Platte einsteckt“ erklärt der angehende Techniker Marlon R., der im Rahmen seines Abschlussprojektes an der Fachschule für Maschinentechnik die Arbeitsumgebung mit Pneumatik und Sensorik für den Roboter konstruierte. „Die Schüler aus den Bereichen Industriemechanik und Mechatronik werden aufgrund der realitätsnahen Aufgabe  mit dem Roboter hoch motiviert arbeiten“, ist sich R. sicher.
Der Schulleiter der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule, Rolf König, bedankte sich für die Unterstützung durch Wolfram Zielke und die Firma Mitsubishi. Ohne diese Unterstützung sei die Beschaffung so schnell nicht möglich gewesen. Nicht nur die Schüler, auch Industrie und Handwerk würden durch die verbesserte Ausbildung in Robotertechnik profitieren.

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Binea (jährlich Anfang Februar)

Die Bildungsmesse Neckar-Alb (Binea) im Februar bietet einen Einblick in den umfangreichen Aus-, Weiter- und Fortbildungsmarkt der Region. Die Ferdinand-von-Steinbeis-Schule ist auf dieser Messe vertreten, um über die Möglichkeiten der beruflichen Bildung in den Fach- und Technikerschulen sowie in den Berufskollegs und im Technischen Gymnasium zu informieren. Dies geschieht in persönlichen Gesprächen, durch Plakate und durch Flyer über alle in Frage kommenden Schularten, so dass die Informationen später in Ruhe nachgelesen werden können. Das Team der Steinbeisschule-Reutlingen freut sich auf Ihren Besuch.

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Kompetente Beratung auf der Binea


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Zeitzeugin der Weißen Rose zu Gast an der Steinbeisschule (Juli 2009)

Anneliese Knoop-Graf im Gespräch mit einem der Organisatoren der Veranstaltung, Thorsten Mayer vor einem Foto ihres Bruders Willy
Anneliese Knoop-Graf im Gespräch mit einem der Organisatoren der Veranstaltung, Thorsten Mayer vor einem Foto ihres Bruders Willy

Nachtrag: Anneliese Knoop-Graf verstarb ca. einen Monat nach ihrem Besuch an der Steinbeisschule am 27. August 2009 in Bühl (Baden)

Die Ehrenvorsitzende der Weißen-Rose-Stiftung, Anneliese Knoop-Graf besuchte im Rahmen eines Zeitzeugengesprächs die Ferdinand-von-Steinbeisschule und sprach vor über zweihundert Schülern aller Beruflichen Gymnasien. Ihr Bruder Willy Graf war Mitglied der „Weißen Rose“, einer studentischen Widerstandsgruppe, die unter Lebensgefahr mit Flugblättern Position gegen das NS-Regime bezog. Seine Rolle innerhalb der Gruppe war, Kontakte zu Personen in anderen Städten aufzubauen. Anneliese Koop-Graf wurde gemeinsam mit ihrem Bruder verhaftet, aber nach vier Monaten Gestapoverhör freigelassen, wogegen ihr Bruder hingerichtet wurde.

Sie kannte alle Mitglieder der Weißen Rose persönlich und berichtete in ihrem Vortrag über die Aktionen der Gruppe und das Schicksal der einzelnen Mitglieder. Die Geschwister Hans und Sophie Scholl gelten heute als Musterbeispiel für den Widerstand in der NS-Zeit. Frau Knoop-Graf lebte kurze Zeit mit Sophie Scholl zusammen und erlebte sie als eine sehr zurückhaltende und stille junge Frau, während Hans Scholl ohne Unterlass geredet habe.

Die Zeitzeugin vermochte durch anschauliche Erzählungen die Geschwister Scholl auch von ihrer menschlichen Seite darzustellen und somit den Zuhörenden greifbar zu machen. Nach dem Vortrag entwickelte sich ein lebendiges Gespräch zwischen Schülern und der Vortragenden.

Der gesamten Veranstaltung ging eine Ausstellung über die Weiße Rose in den Gängen der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule voraus. Interessierte Schülerinnen und Schüler wurden von fachkundigen Lehrern durch die Ausstellung geführt, z.B. durch Mitorganisator  Markus Bella.

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Markus Bella bei einer Führung durch die Ausstellung über die Weiße Rose

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